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Hochzeitsplaner Job

Was macht ein Hochzeits­planer?

5 Dinge, die ein Hochzeitsplaner macht

Hochzeitsplaner oder Wedding Planer: Das sind Begriffe, die jeder kennt. Ob aus Hollywood-Filmen oder als Initiatoren wundervoller Hochzeiten für Brautpaare hierzulande. Der Beruf des Hochzeitsplaners kommt immer mehr in der Mitte unserer verliebten Gesellschaft an. Dennoch ist nicht immer bekannt, was ein Hochzeitsplaner macht. Das merke ich meist, wenn ich sage, dass ich Hochzeitsplanerin bin und die Reaktion sich in der Frage äußert: „Was macht denn ein Hochzeitsplaner?“. Grund genug, einen Blogbeitrag über 5 Dinge zu verfassen, die ein Hochzeitsplaner macht:

1. Hochzeitskonzepte entwickeln

Ich verbringe mega viel Zeit mit der Erstellung von Hochzeitskonzepten. Genauer gesagt bilden die Hochzeitskonzepte sogar den Kern meiner Arbeit. Was ist ein Hochzeitskonzept? In diesem Konzept wird die gesamte Hochzeit „trocken“ geplant und in Wort und Bild dargestellt. Der Stil, die Farben, die Fakten, die Trauung, die Location, der Tagesablauf, das Budget, die Dienstleisterauswahl und weitere wichtige Hochzeitselemente bilden zusammen das Konzept. Als Hochzeitsplanerin bedarf es viel Recherche, Angebotsanfragen, Vertragsverhandlungen und stetige Kommunikation mit dem Brautpaar und den Dienstleistern, um das Hochzeitskonzept auf die Beine zu stellen. Und es lohnt sich: Denn wenn die Brautpaare das Hochzeitskonzept zum ersten Mal sehen, erhalten sie nicht nur ein konkreteres Bild ihrer Hochzeit sondern freuen sich noch mehr auf diesen großen Tag!

 

2. Das Budget kontrollieren

Was auch immer ein Hochzeitsplaner macht, er behält Euer Budget im Auge. Dafür ist er ja da. Die Vermittlung von Dienstleistern, die Umsetzung Eurer Wünsche und die Kontrolle darüber, dass Ihr Euch stets innerhalb Eures Budgets bewegt, ist sein Job.

Wie das konkret aussieht? Zu Beginn der Zusammenarbeit legt Ihr einen Kostenrahmen und Eure Prioritäten fest. Das Budget wird dann gemäß der Prioritäten auf die einzelnen Planungsbereiche verteilt. So stellt Ihr sicher, dass Ihr dort spart, wo Ihr nicht den größten Wert drauf legt und im Umkehrschluss in Bereiche investiert, die Euch besonders wichtig sind. Der Hochzeitsplaner kennt die Preisspannen der einzelnen Bereiche. Beispiel Einladungskarten: Preislich ist es ein Unterschied, ob Ihr digital bedruckte 90g-Karten versendet oder Einladungsboxen versendet, die vom Kalligraphen handbeschriftet wurden. Dafür sind die zu Beginn der Planung festgesetzten Prioritäten ein guter Wegweiser.



Die Budgetkontrolle zählt für den Hochzeitsplaner zur dauerhaften Aufgabe.



 

3. Locationscouting

„Einmal Traumlocation, bitte“. Ihr bucht Euren Hochzeitsplaner schließlich auch, weil er weiß, welche Location zu Euch passt, wie viel sie kostet und ob Eure Wünsche dort realisierbar sind. Deshalb muss er einen breiten Pool an Hochzeitslocations haben, ständig auf der Suche nach neuen Locations sein und sie persönlich „prüfen“. Googeln könnt Ihr schließlich selbst. Viele Hochzeitsplaner, so auch ich, haben einen detaillierten Fragebogen, in dem sie alle wichtigen Punkte mit der Location abstimmen. Mein Fragebogen deckt zum Beispiel Fragen ab wie „Finden mehrere Hochzeiten an einem Tag statt?“, „Ist eine Trauung indoor oder outdoor möglich?“ oder „Spricht das Personal Englisch?“. Außerdem achte ich auf die direkte Nachbarschaft, teste den WLAN-Empfang und checke auch die Toiletten. Diese Faktoren spielen in die angenehme Atmosphäre und den reibungslosen Ablauf  mit ein und sollten vorab unbedingt gecheckt werden.

 

4. Trend-Monitoring

Mal was anderes machen. Modern sein. Die Gäste überraschen. Diese Anfragen erhalte ich öfters von Brautpaaren. Da ist es sehr nützlich zu wissen, was gerade Trend ist und was nicht. Die Hochzeitsbranche entwickelt sich schließlich ständig weiter. Ob auf Messen, im Internet in den sozialen Medien, in Fachzeitschriften oder Podcasts: Das Trend-Monitoring ist ein bedeutender Teil der Arbeit, weil die Beratung der Brautpaare in Sachen Trends eine wichtige Rolle spielt. Ich strecke meine Fühler täglich auch in die internationalen Sphären der Hochzeitsbranche aus und erhalte so einen breiten Überblick über das „heutige weltweite hochzeiten“.

 

5. Zuhören

Dies sollte eigentlich der erste Punkt sein, aber ich packe ihn mal als abschließenden Punkt hier hinein: Dem Brautpaar zuhören. Seine Wünsche in Fakten, Farben und Designs umzuwandeln. Veränderungen und neue Wünsche während der Planungszeit aufgreifen, das ist wohl einer der wichtigsten Dinge, die ein Hochzeitsplaner so macht und vor allem: Immer ein offenes Ohr für das Brautpaar zu haben und seine Wünsche zu 100 % verstehen und umzusetzen.

 

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Ich freue mich auch über Euer Feedback: Sendet es gerne an hello@whatsyourstory.site.

Eure Anuschka

 

 

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